Minimalismus trifft Realität
Beim ersten Kind neigen viele Eltern dazu, alles perfekt vorbereiten zu wollen: vom Wickeltisch über zehn Bodyrgrößen bis hin zu drei verschiedenen Fläschchen-Sets. Beim zweiten Kind sieht die Welt meist etwas anders aus. Man weiß, was man wirklich nutzt – und was nach zwei Wochen in der Ecke liegt. Doch wie viel Minimalismus ist wirklich möglich, wenn wieder ein Baby ins Haus kommt?
Der realistische Minimalismus
Minimalismus beim zweiten Kind bedeutet nicht, auf alles zu verzichten. Es geht darum, bewusst zu wählen, was wirklich gebraucht wird – und was das Familienleben einfacher macht. Schließlich hat man jetzt ein älteres Geschwisterkind, weniger Zeit und mehr Erfahrung.

Dinge, die fast immer sinnvoll sind
- Gute Tragehilfe oder Babytrage – Erleichtert den Alltag, besonders mit Kleinkind im Schlepptau.
- Mieten statt kaufen geht natürlich auch, einfach hier vorbei schauen: https://tragtraum.de/tragen
- Mehr Infos zu Tragen auch zur kalten Jahreszeit im tragtraum Blog.
- Zweite Schlafmöglichkeit – Ein Beistellbett oder ein sicherer Platz zum Liegen reicht; teure Möbel sind meist überflüssig.
- Kleidungsbasics – Etwa 5–7 Bodies in passenden Größen, neutral gewählt, damit sie kombinierbar sind. Sehr zu empfehlen für die aktuellen Temperaturen sind Wolle-Seide-Bodies.
- Autokindersitz – Unverzichtbar für Sicherheit, aber gebraucht (sofern unfallfrei) meist völlig ausreichend.
Dinge, die man sich oft sparen kann
- Zweites Babyfon – Wenn das ältere Kind schon ein Zimmer hat, reicht meist eines.
- Dutzende Kuscheltiere und Spielsachen – Das zweite Kind erbt ohnehin vieles und interessiert sich anfangs kaum für Spielzeug.
- Komplette Neuausstattung – Kleidung, Fläschchen und vieles mehr lassen sich problemlos weiterverwenden.

Der emotionale Minimalismus
Wichtiger als jede Ausstattung ist Gelassenheit. Beim zweiten Kind darf es auch mal improvisiert sein. Perfekt ist nicht das Ziel – sondern: genug und gut.
Minimalismus heißt also, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – Dinge, die den Alltag tatsächlich leichter machen, statt ihn zu überfrachten.
(WERBELINKS)
